Unerfreuliches Widersehen

> Viertes Kapitel:
Unerfreuliches Widersehen

Du hast Unrecht gehabt, es ist spielendeinfach gewesen, Doji und sogar Ryuga zu finden. Nur wenige Tage, nachdem du Koma Village verlassen hast – kurz nach deinem Gespräch mit Ryuto hat Hitomi dich auf deine Bitte hin zur Zughaltestelle gebracht – sind beide beim Überlebenskampf aufgetaucht und haben diesen ordentlich aufgewirbelt.
    All deine Hoffnungen Ryuto und seiner Familie zuliebe sind zerbrochen und dein Herz ist beinahe stehengeblieben, als du Ryuga auf dem Berg entdeckt und das erste Mal die unglaubliche Kraft LDragos gesehen hast.
Ryuga ist ein anderer Mensch geworden. Sein arrogantes, überhebliches und fieses Gehabe hat dich zutiefst schockiert, genauso wie die Tatsache, dass er mittlerweile freiwillig mit Doji zusammenarbeitet.
    Ist er noch zu retten und falls ja, bist du wirklich die Richtige dafür? Ihr seid keine Kinder mehr und eure Freundschaft gehört längst der Vergangenheit an. Wie sollst du ihn erreichen und zur Vernunft bringen, sofern jenes noch möglich ist?
    Ryuto wäre der Beste dafür, aber das kannst du ihm nicht zumuten. Er ist jetzt schon deswegen am Ende. Es wäre dir am liebsten gewesen, wenn er die Übertragung des Überlebenskampfes niemals geschaut hätte.
    Seine eh schon kaputte Welt ist in dem Moment in weitere Teile zersplittert und hat ihn in einem Meer von Scherben zurückgelassen. Seit dem verhängnisvollen Tag hast du ihn nicht mehr lachen gesehen.
    Nicht einmal ansatzweise kannst du erahnen, wie es Ryuto geht und was er fühlt. Erst erfährt er, dass sein verschwundener Bruder noch lebt und ist voller Freude und Zuversicht, bis kurz darauf Ryuga endlich auftaucht, sich allerdings wie ein totales Arschloch verhält, nur davon faselt, wie toll er sei und dann sogar freiwillig zu Doji, seinem Entführer, der seiner Familie unglaublich viel Leid angetan hat, in den Helikopter steigt. Schlimmer geht es kaum.
    Nie wirst du Ryutos zitternde Stimme voller Tränen, die dich anfleht, ihm zu versprechen, irgendwie seinen geliebten Bruder zu ihm zurückzuholen, aus deinem Kopf kriegen. Das ist für immer und ewig eingebrannt.
    Nun hast du schon zwei Personen – Hitomi und Ryuto – dein Ehrenwort gegeben, dich um Ryuga zu kümmern, obwohl dies so gut wie unmöglich ist.
Wie willst du das anstellen? Ein einfaches Gespräch wird ihn in seinem momentanen Zustand garantiert nicht zur Vernunft bringen.
    Dennoch hast du vor, ihn zur Rede zu stellen. Du willst ihn daran erinnern, dass seine Familie ihn vermisst und braucht. Dass sie ohne ihn nicht komplett sind und sich um ihn sorgen. Dass ihr größter Wunsch ist, dass er heil zu ihnen zurückkommt.
    Genau deswegen hältst du dich nun in Metal City auf, außerhalb der Stadt soll sich eines der Quartiere der Dark Nebula – so nennt Doji seine Organisation – befinden. Zwar haben Gingka und seine Freunde es gewaltig aufgemischt und du bist überzeugt, dass du niemanden mehr dort antreffen wirst, aber trotzdem könntest du eventuell irgendwelche wichtigen Informationen, welche dir weiterhelfen, finden.
    Die drei Monate, nach denen erst das vom Sieger des Überlebenskampfes gewünschte Turnier Battle Blader stattfindet, kannst du nicht warten. Zumal du dir sicher bist, dass du es niemals bis nach Ryuga schaffen würdest, vorher würdest du an starken Gegnern wie Gingka oder Kyoya scheitern. Außerdem wäre eine Aussprache live vor der ganzen Welt alles andere als erstrebenswert und bestimmt ist es dann längst zu spät.
    LDrago könnte jederzeit die Kontrolle über Ryuga gewinnen und du willst dir nicht vorstellen, was er alles anrichten könnte. Dass er jüngst ein Opfer gefordert hat, ist schlimm genug, jedes weitere muss verhindert werden.
Der Bey ist nicht umsonst weggesperrt worden, er ist gefährlich und muss im Sinne aller – selbst Doji, die Dunkelheit könnte ihm ebenso zum Verhängnis werden – schleunigst aufgehalten werden. 

    Mit einem mulmigen Gefühl – das verlassene Gebäude wirkt gruselig und düster – und einer Taschenlampe bewaffnet schreitest du durch das zerstörte Tor des ehemaligen Hauptquartiers und machst direkt im Flur halt, um dich aufmerksam umzuschauen und neuen Mut zu gewinnen.
    Im Nachhinein bist du dir ziemlich sicher, dass das eine blöde Idee gewesen ist. Warum solltest du noch irgendetwas finden? Was ist, wenn sich nun andere nicht gerade nette Gestalten dort eingenistet haben?
Trotzdem gibt es jetzt kein Zurück mehr.
    Feste, so dass deine Knöchel weiß hervortreten, umfasst du deine Leuchte stärker und gehst tiefer ins dunkle Innere des Bauwerks hinein, als plötzlich die Deckenlampen anfangen, zu flackern und die Räume erhellen.
    „Willkommen“, erklingt die Stimme Dojis aus einem der Lautsprecher und du zuckst erschrocken zusammen.
    Woher hat er gewusst, dass du herkommen würdest? Du hast nur Gingka und Ryuto davon erzählt, keiner von ihnen würde die Information an ihn weitergeben. Die wesentliche wichtigere Frage ist allerdings, was er überhaupt von dir will?
    Er hätte sämtliche Anhaltspunkte einfach vernichten, sollte es welche geben und dein Kommen dann ignorieren oder dich von seinen Handlangern begrüßen lassen können. Du hältst ihn für die Art Typ, die seine Drecksarbeit nicht selbst erledigt. Demnach muss er ein bestimmtes Interesse an dir hegen.
    „Was willst du?“ Dein Tonfall ist schroff, deine Haltung angespannt und deine Augen schießen förmlich Blitze.
   Ein düsteres Lachen ertönt. „Das sollte ich eher dich fragen, du bist unerlaubt in mein Hauptquartier eingedrungen. Folge den Treppen nach ganz oben, ich erwarte dich auf dem Dach.“  
   Die Wut kocht in dir – Doji ist an allem schuld, wegen ihm habt ihr alle so viel durchgemacht, er ist der Grund, warum Ryuto, seine Familie und Gingka leiden und warum Ryuga höchstwahrscheinlich ein anderer, schlechterer Mensch ist.
    Eilig eilst du die Stufen hinauf, nimmst sogar zwei auf einmal. Deine Umgebung zieht förmlich an dir vorbei, du willst nur noch aufs Dach und ihm gegenübertreten. Einzig und allein der Boden erhält deine volle Aufmerksamkeit, damit du nicht über die heruntergefallenen Deckenteile stolperst.
Die Kämpfe müssen es in sich gehabt haben, das Innere des Gebäudes ist vollkommen verwüstet, überall liegen Brocken herum, manche Wände weisen große Schrammen oder sogar Löcher auf und der Putz löst sich überall.
Im Gegensatz zu Gingka und seinen Freunden hält dich nichts und niemand auf, keine der Fallen geht los und keiner von Dojis Leuten stellt sich dir in den Weg.
    Beim Laufen kommst du nicht drum herum, dich zu wundern, was Doji im Schilde führt. Was ist sein Plan? Will er vielleicht, dass du Mitglied bei der Dark Nebula wirst oder will er dich ausschalten, damit du keine Chance hast, mit Ryuga in Kontakt zu treten? Sieht er dich als ernstzunehmende Bedrohung an? Werdet ihr kämpfen?
   Du musst auf alles gefasst sein. Der Mann ist gefährlich und zu vielem fähig. Das ist dir schon damals aufgefallen, er besitzt eine gruselige Aura, welche seltsam vertraut wirkt und seine Augen funkeln bedrohlich.
Wer weiß, was er bis auf die Entführung und Manipulation Ryugas noch alles angerichtet hat. Ihm wäre vieles zuzutrauen.
    Abrupt bleibst du stehen, weil du einerseits dringend eine Pause brauchst, dein Atem überschlägt sich und dein Herz rast, andererseits willst du kurz in Ruhe nachdenken. Es wäre dumm, Doji blind vor Zorn in die Arme zu laufen.
Aber was willst du sonst machen? Wäre er daran interessiert, dich außer Gefecht zu setzen, würde er es sicherlich nicht selbst tun. Wie gesagt, du hältst ihn nicht für jemanden, der sich die Hände schmutzig macht.
     Was auch immer sein Plan ist, du kommst nicht drauf, eine Mitgliedschaft deinerseits in seiner Organisation ergibt genauso wenig Sinn. Ihm sollte bewusst sein, dass du niemals freiwillig mit ihm zusammenarbeiten und versuchen würdest, Ryuga wieder zur Vernunft zu bringen.
Er kann dir nichts anbieten. Dass du mehr Kraft erlangen könntest, zieht bei dir nicht, du verlässt dich nur auf deine eigne Stärke. Nichts würde dich überzeugen, diesem Dreckskerl zu dienen.
    Egal, was er vorhat, für einen Rückzug ist es nun eh zu spät, zumal dein Stolz das niemals zulassen würde. 

    Du straffst die Schultern und hebst deinen Kopf, während du aufs Dach hinaustrittst und den hohen, dunklen Wänden folgst, eine Hand liegt dabei an deinem Launcher und sämtliche deiner Muskeln sind angespannt.
    Als du Doji auf einer riesigen Beyarena, die von vier Säulen gehalten wird, erblickst, beschleunigst du deinen Schritt gleich und überquerst trotz deiner Höhenangst ohne Zögern die ungesicherte Brücke. Vor ihm wirst du dir nicht die Blöße geben, die Wut steuert dich und nicht die Angst.
    „Was willst du von mir, Doji?“, zischst du förmlich und deine Augen lodern.
    Erneut lacht er bei deiner Frage auf. „Hatten wir das denn nicht schon geklärt? Wir befinden uns in meinem Gebäude, zu dem du dir ohne Erlaubnis Zugang verschafft hast. Es liegt demzufolge an mir, dich zu fragen, was du in meinem Hauptquartier möchtest.“
     Ein leises Knurren verlässt deine Lippen. „Willst du gegen mich kämpfen oder warum sind wir hier?“
   „Nein.“ Doji schwenkt das Glas, mit irgendeiner Flüssigkeit, die du auf die Schnelle nicht zuordnen kannst und willst – es interessiert dich null, was er trinkt. „Antworte mir und ich antworte dir, so einfach funktioniert das.“
   Abwehrend verschränkst du die Arme vor der Brust. Er spielt mit dir und das passt dir ganz und gar nicht, dennoch musst du seiner Forderung nachkommen. Der erste Zug geht eindeutig an ihn.
    „Ich will mit Ryuga reden. Du solltest wissen, warum“, erklärst du möglichst knapp und trotzdem ehrlich.
    Doji grinst teuflisch. „Ja, ihr wart Freunde. Du warst in der Nacht, in der ich euch getroffen habe, bei ihm. Ich muss dir danken, hättest du nicht die Idee gehabt, euch heimlich herauszuschleichen, wäre es viel schwieriger gewesen.“
    Nur mit größter Mühe und Not kannst du dich davon abhalten, ihn pausenlos zu beschimpfen und ihm zusätzlich an die Kehle zu springen. Was erlaubt er sich? Wie kann er derart dreist sein? Du hast ihm garantiert nicht geholfen!
Dir ist durchaus bewusst, dass er dich provozieren will und es funktioniert ausgezeichnet. Mehrmals musst du dir leicht auf die Zunge beißen, um dich halbwegs zu beruhigen.
    Krampfhaft versuchst du, deine Stimme möglichst ruhig zu halten. „Ich hatte nichts damit zu tun. Das Rausschleichen war Ryugas Vorschlag. Das tut nun jedoch nichts zur Sache. Du schuldest mir eine Antwort. Womit habe ich es verdient, dass du persönlich auftauchst? Was willst du von mir?“
   „Werde Mitglied in meiner Organisation, du könntest zu jeder Zeit mit Ryuga reden und stärker werden. Die Dark Nebula –“
   Mit einem kalten Lachen unterbrichst du ihn. „Ist das dein Ernst? Denkst du wirklich, du könntest mich überzeugen, deiner bescheuerten Organisation beizutreten? Dafür hättest du mich damals ebenfalls entführen müssen.“
   „Ich habe Ryuga nicht entführt, er ist freiwillig mitgekommen.“ Dein ironisches „Na klar“ ignoriert er einfach und fährt ungerührt fort. „Du solltest mein Angebot in Erwägung ziehen, das nächste Mal werde ich nicht mehr so nett sein.“
    „Was soll das heißen?“, hakst du schroff nach. „Willst du mir etwa drohen? Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber ich spring lieber freiwillig von diesem Gebäude als für dich zu arbeiten. Nichts würde mich überzeugen.“
    Plötzlich blitzen seine violetten Iriden gefährlich auf und Doji rückt sich die Brille zurecht. „Wirklich nichts? Ich kann mir vorstellen, dass du für die Sicherheit deiner Familie und für die von Ryuto alles tun würdest.“
        „Wag es nicht, ihnen auch nur ein Haar zu krümmen oder du wirst es schmerzlich bereuen!“
   Schleunigst ziehst du deinen Launcher inklusive Bey, lässt ihn einrasten und richtest ihn danach auf Doji, damit du ihm zeigen kannst, dass du es ernst meinst. Niemand tut denen, die dir wichtig sind, etwas und kommt ungeschoren davon! Das wirst du nicht zulassen!
Es reicht, dass er euch Ryuga genommen hat, alleine dadurch hat er einen großen Teil von Ryutos und ein winziges Stück deines Lebens zerstört, das von Ryuga und seinen Eltern nicht zu vergessen.
    „Ich bin nicht mehr jung und wehrlos! Diesmal werde ich dich aufhalten, bevor noch wer zu Schaden kommt und nichts und niemand wird mich daran hindern!“

    „Mach dich nicht lächerlich und nimm den Bey runter“, erklingt eine Stimme hinter dir und du fährst sofort herum.
    Du hättest dich nicht umdrehen müssen, um zu wissen, wem sie gehört – du hast sie direkt erkannt – aber du willst demjenigen in die kühlen goldfarbenen Augen sehen.
Ryuga hat ebenfalls seinen Launcher erhoben, nur zielt er auf dich und nicht auf Doji, sein Gesicht ist vollkommen ausdruckslos.
   Die Situation überrascht dich nicht, du hast sogar mit ihr gerechnet, nach all den Jahren in seiner Gewalt ist Ryugas Verhalten verständlich und dennoch fühlst du dich verraten.  
Wie kann er weiterhin zu Doji, dem, der ihm und seinen Angehörigen so viel angetan hat, halten und dich davon abhalten, deine Familie zu schützen? Er sollte sich im Klaren darüber sein, wie viel sie dir bedeuten und was du alles für sie tun würdest – nämlich alles. Ihm ist es damals nicht anders ergangen, sie sind ihm unglaublich wichtig gewesen, besonders sein kleiner Bruder und jetzt wendet er sich gegen ihn.
    Es macht dich fassungslos, zornig und traurig. Die Sicherheit von Ryuto steht auf dem Spiel und er unternimmt gar nichts, im Gegenteil, er gehört zu den Gründen, warum er bald in Gefahr schwebt. Ryuto scheint ihm egal zu sein.
    Für dich sind er und sein Wohlergehen allerdings alles andere als irrelevant und deswegen schluckst du vorerst all deine Emotionen herunter und versuchst, möglichst rational zu denken.
Gegen zwei hast du keine Chance, vor allem nicht gegen Ryuga, du musst ihn irgendwie überzeugen und auf deine Seite bringen.  
   Langsam lässt du deinen Launcher sinken. „Ich bin nicht der Feind, Doji ist es. Du solltest deinen Bey auf ihn richten. Er hat dich entführt und dich jahrelang manipuliert.“  
   „Pah, du hast keine Ahnung.“ Abfällig schnaubt er. „Hätte ich den Ort nicht verlassen, wäre ich niemals so stark wie jetzt. Ihr habt mich von meiner wahren Macht abgehalten.“
   Wütend ballst du deine freie Hand zur Faust. Dir reicht es, du kannst dir diesen Unsinn nicht länger antun, den glaubt er sicherlich selbst nicht! Gerade durch euer gemeinsames Training seid ihr beide gute Blader geworden, ihr wolltet einander immer übertreffen und habt fast pausenlos geübt. Ihr wart nicht umsonst die Besten in eurem Dorf und habt kaum einen Kampf verloren.
    „Deine wahre Macht? Dass ich nicht lacht, du nutzt die Kraft LDragos, die gehört nicht dir, dafür hast du nichts gemacht! Ohne deinen verbotenen Bey wärst du mittlerweile ein Nichts in der Beybladewelt! Darauf kann man nicht stolz sein“, wirfst du ihm aufgebracht an den Kopf.
    Wo würde er ohne LDrago stehen? Er hätte bestimmt nicht Gingka besiegt und würde eventuell noch nicht einmal die geforderten 50.000 Punkte zusammenbekommen. Einige wären dann sehr viel stärker als er und er könnte sich von seinem massigen Ego sowie seiner Arroganz und Überheblichkeit verabschieden.
Das alles hat er LDrago zu verdanken, der ihm noch nicht mal gehört. Seine Kraft ist nichts weiter als geklaut, jenes wird er nur niemals einsehen wollen.
   Inzwischen bist du richtig in Fahrt, hältst deinen Ärger und deine Fassungslosigkeit nicht mehr zurück, das kannst du gar nicht mehr. „Irgendwann wird LDrago die Kontrolle über dich gewinnen und in dem Moment wirst du erkennen, was du davon hast! Du bringst uns alle – auch dich – in Gefahr, der Bey muss wieder weggesperrt werden!“
    Seufzend schüttelst du deinen Kopf, du kannst sein Verhalten und erst recht seine Ignoranz nicht nachvollziehen. Trotz der vielen Jahre in Dojis Gewalt kann der alte Ryuga doch nicht völlig verschwunden sein. Deine Worte sind logisch und trotzdem schenkt er ihnen keine Beachtung. Anscheinend musst du schwerere Geschütze verwenden.
    „Verdammt, Ryuga, du hast jemanden umgebracht! Gingkas Vater war unschuldig, genauso wie dein Bruder! Willst du wirklich, dass ihm etwas passiert?! Ich kenn dich, das bist nicht du, du würdest das niemals tun und niemals wollen!“
   Tatsächlich verstaut Ryuga daraufhin seinen Launcher und Bey wieder und kommt nah auf dich zu, euch trennen nur noch wenige Zentimeter. Seine Miene ist weiterhin kontrolliert, aber seine Augen funkeln wie die von Doji gefährlich. Am liebsten würdest du zurückweichen.
    „Gib auf. Ich bin nicht mehr wie früher, du kennst mich nicht mehr. Menschen ändern sich, nicht alle bleiben so dumm und naiv wie du.“ Er reduziert den Abstand noch mehr zwischen euch und flüstert dir bedrohlich ins Ohr. „Trotz Battle Blader übernehme ich das mit deiner Familie und Ryuto liebend gern selbst.“
    Obwohl du weißt, dass dies dein Todesurteil sein wird, fängt er sich mit sämtlicher Kraft, die du aufbringen kannst, eine von dir.
    Das Glück hat dich eindeutig verlassen.

Kommentare

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Ich hätte es schöner gefunden, wenn der Anfang nicht so zusammengefasst worden wäre. Eine kurze Erklärung, was es mit dem Überlebenskampf auf sich hat. Wie „wir“ davon erfahren haben und so etwas. Gerade das Gespräch wäre doch auch interessant gewesen zu „erleben“, statt es in einer Rückblende zu erfahren. Auch, wie „unsere“ Begegnung mit Gingka war, nachdem er davon erfahren hat, wen wir suchen, wäre doch wichtig zu wissen.

 

Er versucht „uns“ Schuldgefühle zu bereiten? Hinterlistig und dann gleich drohen, den geliebten Personen etwas anzutun! Welch Scheusal!

Das Treffen mit Ryuga legt dann noch ne Schippe drauf, dass er sich gegen „uns“ stellt, selbst gegen Ryuto! Rein für die Macht, vollkommen kalt. Schrecklich! Da geben „wir“ auch gut Konter, dass es nicht einmal seine Macht ist.

Heftiges Ende!

Oha! Was wohl jetzt mit „uns“ passiert?