Oder kann eine Entscheidung auch beides beinhalten?

Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß ...
Dieses Zitat ging Ray Kon, einem jungen Beyblader, durch den Kopf. Sein nachdenklich wirkender, trauriger Blick schweifte durch seine fast leere Hütte. Er hatte nie besonders viel Wert auf eine aufwendige Einrichtung oder dergleichen gelegt, aber zu diesem Zeitpunkt wirkte sie geradezu kahl. Warum sollte man auch die eigenen vier Wände großartig schmücken, wenn man sowieso fast nie daheim ist? Beziehungsweise, wenn man es in nächster Zeit gar nicht sein wird?

Der Chinese seufzte. Er hatte eigentlich nicht erwartet, dass es soweit kommen würde. Niemals hatte er vor, dass so etwas passiert. Nein, das hatte er nicht gewollt ... Es war fast genauso wie damals. Er hätte niemals zulassen dürfen, dass sich alles wiederholt. Ironischerweise waren aber allein er und sein Handeln dafür verantwortlich.

"Das kannst du doch nicht machen!" Der Schwarzhaarige musste augenblicklich an Lee denken. Ray biss sich auf die Unterlippe. Da hatte er sich wirklich etwas geleistet ... Schließlich hatte er seinen besten Freund aus Kindertagen schon einmal aus purem Egoismus geradezu hintergangen. Gut, dieser Ausdruck war vielleicht etwas übertrieben und früher hatte Ray immer darauf bestanden, dass er niemanden verraten hat. Doch traurigerweise fiel ihm keine andere Beschreibung für das, was er tat, ein. Tief in seinem Inneren wusste er insgeheim sogar, dass ein kleines Stückchen Wahrheit darin steckte.

Damals hatte der Blader mit dem langen Zopf sein Dorf verlassen, nachdem er von Meister Tao seinen treuen Partner Driger erhalten hatte. Das hatte Lee sehr enttäuscht, denn gewissermaßen hätte ihm damals dieser Beyblade zugestanden, da Meister Tao sein Großvater ist und das Erbe der White Tigers daher eigentlich ihm zugestanden hätte. Aber er hatte darauf vertraut, dass Ray sich sowohl als Drigers Besitzer, als auch als sein Freund, für würdig erweisen würde.

Erneut senkte der junge Chinese seinen Blick. Lee hatte ihm vertraut, doch wie hat er es ihm gedankt? Indem er einfach so, ohne es auch nur irgendwem zu sagen, zusammen mit Driger das Dorf verließ. Immer wieder versuchte er sich vor Augen zu führen, dass er durchaus gute Beweggründe dafür hatte. Er empfand seinen Weggang als unvermeidlich, da er stärker werden wollte. In seinem Dorf hätte er das wohl nie geschafft ... Immer die gleichen Gesichter, die gleichen Gegner, die gleichen Herausforderungen. Er musste einfach fortgehen, um die Welt außerhalb seines Heimatdorfes zu entdecken. Nur so konnte er zu der Person werden, die er heute ist. Heute wusste er allerdings, dass seine Vorgehensweise nicht gerade der feinen Art entsprach. Er hätte mit seinen Freunden vorher über sein Vorhaben sprechen müssen. Ray wusste zwar, dass sie mit seinen Plänen niemals einverstanden gewesen wären, aber das wäre noch immer besser gewesen, als sie einfach so von heute auf morgen ohne ein Sterbenswörtchen zu verlassen.

Das wollte er dieses Mal besser machen und informierte seine Freunde über seine zukünftigen Pläne. Doch er hatte schon vermutet, dass es trotzdem nicht konfliktlos laufen würde. "Du hast es doch versprochen!", hatte Lee am vorherigen Tag wütend losgebrüllt, nachdem Ray von seinem Vorhaben erzählt hatte. Er sprang sogar auf und wirkte so, als ob er seinem guten Freund auf der Stelle seine Faust ins Gesicht drücken wollte, doch er ist wutentbrannt aus der Hütte gerannt. Seine Schwester Mariah blickte ihm nach, doch sie hielt ihn nicht auf. Kurz sah sie nochmal zu Ray. Er hatte bemerkt, dass sich die Augen der Pinkhaarigen mit Tränen gefüllt hatten. Eigentlich wollte er sie trösten, doch er bekam kein Wort heraus. Schließlich rannte auch sie aus der Hütte und ließ die Tür offen. Kevin und Gary, die verbleibenden Mitglieder der White Tigers, blickten ihren Freund entsetzt an. Sie wussten wohl auch nicht so recht, was sie sagen sollten und verließen ebenfalls die Hütte. Und während er so da stand, hatte er nur halb den ganzen Krach wahrgenommen, der von draußen in seine Hütte durchdrang. Vermutlich war hierfür Lee verantwortlich, der seine Wut wahlos an allem und jedem ausließ, der ihm in die Quere kam.

Nun, einen Tag später, saß er niedergeschlagen und alleine in der Hütte ... Wirklich alleine? Ray schrak auf, als plötzlich die Tür aufging.
"Wer bläst denn an diesem wunderschönen Tag so viel Trübsal?"
"M-Meister Tao!" Verwundert über diesen Besuch stand Ray augenblicklich auf. Der kleine, alte Mann betrachtete ihn.
"Ja, der bin ich. Gut erkannt, mein Junge", witzelte der Coach der White Tigers. Ray verstand es nicht. Hatten Lee und die anderen etwa nicht erzählt, was Sache war? Wenn sein Besucher von seinen Plänen in Kenntnis wäre, würde er doch wohl kaum herumalbern. Im Gegenteil, er wäre unendlich enttäuscht von seinem Schüler. Trotzdem wollte er ihm nichts vormachen.
"Es gibt etwas, was Sie wissen sollten ...", setzte der junge Beyblader an, doch er wurde unterbrochen.
"Aha, was denn? Dass du unbedingt mal lockerer werden musst, oder dass du wieder nach Japan gehen wirst?" Der Schwarzhaarige starrte ihn mit offenem Mund an. "Mariah hat es mir erzählt. Aber nun solltest du mir auch etwas sagen ... Warum bist du so schockiert?"
"Sind Sie denn gar nicht sauer?" Unsicher blickt Ray auf seine Füße.
"Im ersten Moment war ich es, das stimmt. Schließlich hast du uns allen nach deiner Rückkehr versprochen, für immer bei den White Tigers zu bleiben. Aber dann ..." Der alte Mann begann zu lächeln. Ray wusste nicht so ganz ob das, was sich hier in seiner Hütte abspielte, wirklich real war. Aber dennoch war er neugierig auf das, was sein alter Lehrmeister ihm mitteilen wollte.

"Sie haben also ihre Meinung geändert?", fragte er verwundert. "Was hat Sie dazu veranlasst?"
"Ich habe nachgedacht. Lass es mich so ausdrücken ... Man muss einen Menschen so nehmen, wie er ist. Ich kann dich zu nichts zwingen, was du nicht auch willst. Und deine Kameraden können es genauso wenig."
"Hm?"
"Ich denke, du hast mich richtig verstanden. Ich akzeptiere deine Entscheidung. Auch, wenn es mir anders gewünscht hätte. Aber was soll's." Der alte Mann nickte und wollte sich gerade in Richtung Ausgang begeben.
"Warten Sie!"
"Wieso denn, gibt es noch etwas dazu zu sagen? Oder hast du noch etwas auf dem Herzen?"
"Nun ja, es ist so ..." Ray schloss kurz die Augen und atmete tief durch. "Sie scheinen mit ihrer Meinung zu diesem Thema ziemlich alleine dazustehen."
"Ist das wirklich so?" Meister Tao lachte leise und schlenderte zur Tür.
"Wie bitte?" Ray war verwirrt über diese Aussage. "Was meinen Sie damit?" Er bekam allerdings keine Antwort, da sein Besucher schon hinausgegangen war.

»Das war ja so klar, dass Meister Tao wieder in Rätseln spricht«, dachte sich der junge Chinese, während er mit gesenktem Blick durch das Dorf streifte. Er war allerdings auch etwas erleichtert, aber dennoch machte er sich seine Gedanken. Meinte Meister Tao seine Worte wirklich ernst? Ray war froh, dass ihn niemand ansprach.
Er dachte viel zu sehr nach um wahrzunehmen, ob die Dorfbewohner ihn einfach nicht bemerkten oder über ihn tuschelten, da er erneut die Heimat auf unbestimmte Zeit verlassen wolle. Seufzend schritt er voran. Er brauchte etwas Zeit für sich alleine.

So begab er sich also zum Rande des Dorfes, wo er sich auf einem Felsen niederließ. Während der Schwarzhaarige so dasaß, ließ er die Vergangenheit erneut Revue passieren.
Nachdem er damals die White Tigers verlassen hatte, führte ihn sein Weg nach Japan. Dort nahm er einem Beybladetunier teil, um sich neuen starken Gegnern zu stellen. Und die hatte er auch gefunden ... in den Bladebreakers.
»Aber was denke ich denn da?«, fragte er sich plötzlich und musste sogar ein wenig schmunzeln. Nein, sie waren mehr ... Nicht irgendwelche Beyblader ... Sie sind ganz besondere Rivalen für ihn. Sie sind seine Freunde. Mit ihnen hat er unzählige Abenteuer erlebt, die sie miteinander verbindet.
Diese Bindung war neben der zu den White Tigers die wichtigste in seinem Leben. Man sollte meinen, dass das etwas Wunderbares sei, aber nun stellte dies ihn vor eine schwere Entscheidung, die ihm eine Menge Ärger einbrachte. Was ist ihm wichtiger? Will er sich wieder mit den Bladebreakers den größten Herausforderungen stellen und gegebenenfalls erneut die Beybladewelt vor dem Untergang bewahren, oder ist es ihm wichtiger sein Versprechen gegenüber den White Tigers zu halten? Schließlich hatte er seinen Freunden, die er schon von Kindesbeinen auf kennt geschworen, sie nicht noch einmal zu verlassen. Doch genau das tat er gerade.

Ray kam sich noch egoistischer vor, als er daran zurückdachte, dass er sogar seinen japanischen Freunde schon einmal den Rücken gekehrt hatte. Um endlich seinen stärksten Rivalen Tyson in einem Kampf schlagen zu können, hatte er dessen Team kurz vor der vorherigen Weltmeisterschaft verlassen. Schließlich könnte er schlecht gegen ihn antreten, wenn sie für dieselbe Mannschaft spielen. Ironischerweise kam er dort nicht wirklich zu dem von Ray so sehr gewünschten Kampf ... Gut, er bestritt zusammen mit Lee ein Teammatch gegen Tyson und Daichi, aber das konnte man nicht gerade eine Herausforderung nennen. Die beiden Stammspieler der BBA Revolution hatten vorher noch nie gemeinsam ein Match bestritten und deswegen waren ihre Attacken nicht aufeinander abgestimmt. Hinzu kam noch die Tatsache, dass die Beiden sich auf nichts einigen konnten und zu streiten begannen. So war es für das chinesische Nationalteam geradezu ein Zuckerschlecken, ihre Gegner zu bezwingen.

Der Schwarzhaarige blickte zu Boden und seufzte. Wenn er so darüber nachdachte, begann er diese Dummheit nun sogar schon zum dritten Mal. Erst verriet er sozusagen die White Tigers und schloss sich später den Bladebreakers an. Später verließ er sein neues Team, um wieder zu seinen Wurzeln zurückzukehren ... Würde das etwa für den Rest seines Lebens so weitergehen? Ray wusste nicht wirklich weiter. Gut, bei seiner letzten Dummheit, die er begann, hatte er schon ein paar Argumente, die seine Tat rechtfertigen könnten. Tyson hatte sich echt wie der größte Vollidiot aufgeführt und außerdem war er nicht der Einzige, der die Bladebreakers verlassen hatte. Auch Max und Kai hatten sich für die Weltmeisterschaft anderen Teams angeschlossen, um gegen Tyson antreten zu können. Aber egal, wie er es drehte und wendete ... Es brachte nichts, wenn Ray sich mit ihnen verglich. Schließlich enttäuschten sie im Gegensatz zu ihm nicht ihre Freunde, wie sie gerade Laune zu hatten. Na ja ... Kai hatte schon öfters die Bladebreakers verlassen, um sich selbst gerecht zu werden, aber der Einzelgänger war halt etwas ... schwierig. Außerdem wäre es nicht fair so zu urteilen, nur um sich selbst besser dastehen zu lassen.

Aber was sollte Ray nun tun? Wäre es richtig an seinem Plan festzuhalten oder wäre es das Beste, wenn er doch in China bleibt? Was ist wichtiger ... Zu sich und seinen Entscheidungen stehen oder seinen Freunden gegenüber aufrichtig und fair zu handeln, und vor allem Versprechen zu halten ...?

Vermutlich säße der Schwarzhaarige noch eine ganze Ewigkeit am Dorfrand, sich Vorwürfe machend, wenn ihn nicht jemand ganz Besonderes aufgesucht hätte.

"Endlich habe ich dich gefunden!" Der Schwarzhaarige erschrak, als er plötzlich eine sehr vertraute Stimme wahrnahm, doch er blickte nicht auf. "Ich habe dich überall gesucht. Was machst du denn hier, so einsam und verlassen?"
"Ich wollte alleine sein ..."
"... um nachzudenken, nicht wahr?" Der junge Chinese blickte erstaunt auf. "Bist du etwa schockiert darüber, dass ich so leicht deinen Satz vollenden konnte? Tja ... Ich kenne dich eben besser als du denkst, Ray Kon." Nun herrschte einen kurzen Moment Stille, bevor der Angesprochene etwas entgegnete. Er wartete noch ein paar Atemzüge ab, während er beobachtete, die das pinkfarbene Haar des Mädchen von einem Lufthauch umhergeweht wurde. Sie setzte sich neben ihn.
"Da hast du wohl recht. Schließlich kennen wir uns schon ewig. Eigentlich schon immer." Der Junge biss sich leicht auf die Unterlippe, sein schlechtes Gewissen meldete sich wieder.

Mariah Chou war für ihn ein ganz besonderes Mädchen. Vielleicht war sie manchmal etwas temperamentvoll, aber vielleicht machte sie genau das für ihn so liebenswert. Nicht zu vergessen waren da auch noch die ganzen gemeinsamen Erinnerungen ... Wie er ihr als Kind zeigte, wie man einen Beyblade zum kreiseln bringt, die gemeinsame Kindheit mit den anderen White Tigers im Dorf, die vielen gemeinsamen Freunde. Früher hatte er sie immer in Schutz genommen, wenn ihr jemand etwas Böses wollte. Heute war sie stark genug um auf sich selbst aufzupassen, aber dennoch hatte er oft das Gefühl, sie immer beschützen und für sie da sein zu wollen. Doch was tat er stattdessen? Er verriet sie und die anderen schändlich und wollte sich wieder aus dem Staub machen. Es schien so, als würde er generell jedem, der ihm etwas bedeutete immer wieder aufs Neue enttäuschen.

"Es tut mir leid", sagte er nun leise und ertrug es nicht, sie noch eine Sekunde länger anzusehen. Sein Schamgefühl ließ es einfach nicht zu.
"Wie bitte? Also, wenn sich hier jemand entschuldigen sollte, dann ja wohl ich." Ray glaubte erst, er hätte sich verhört. "Ich weiß, ich hätte nicht einfach zu Meister Tao gehen und ihm sagen sollen, dass du dich wieder den Bladebreakers anschließen willst. Bitte sei nicht böse auf mich."
"Ist das etwa deine einzige Sorge?" Der Schwarzhaarige hatte mit so etwas nicht gerechnet. Er führt sich wie ein Egoist auf, und sie entschuldigt sich?
"Aber ich wollte echt nicht, dass du meinetwegen Ärger mit meinem Großvater bekommst! Es war ... Nun ja ... Ich musste einfach mit irgendwem darüber reden, ich wusste nicht weiter! Ich..."
"Einen Moment!" Ray hielt es für das Beste sie in ihren, seiner Meinung nach, überflüssigen Rechtfertigungen zu unterbrechen. "Er war vorhin bei mir. Und um dich zu beruhigen ... Er ist nicht wütend auf mich." Erleichtert atmete das Mädchen auf.
"Was für ein Glück! Ich habe mir schon richtig Sorgen gemacht." Sie hielt kurz inne. "Aber trotzdem ... Ich habe dir die Chance genommen, zuerst selbst mit ihm darüber zu reden."
"Du musst dir darüber wirklich keine Gedanken machen. Es ist alles in Ordnung."
"So so ... Ist das denn auch wirklich so?" Kritisch mustere Mariah den Schwarzhaarigen. "Ehrlich gesagt wirkst du auf mich nicht, als ob alles okay sei." Ray fühlte sich von ihr ertappt.
"Überrascht dich das etwa?", fragte er sie etwas niedergeschlagen. "Schließlich enttäusche ich dich und die anderen erneut aus purem Eigennutz."
"Ach, daher weht also der Wind ... Aber das hätte ich mir schon denken können", hörte er die Pinkhaarige nun murmeln. "Hmm ..."

"Mariah ..." Er fasste sich an Herz. "Es wäre wohl besser, wenn ich hier bleiben würde. Schließlich habe ich euch geschworen, dass ich..."
"Jetzt muss ich dich aber mal unterbrechen", meinte sie. "Du machst dir viel zu viele Gedanken, aber das wusste ich irgendwie. Schließlich bist du eher der nachdenkliche Typ. Deswegen wird es dich nun wohl etwas überraschen, dass dir niemand deine Entscheidung übel nimmt."
"Was?", platze es aus dem Chinesen heraus. "Aber gestern ist Lee noch total ausgerastet und ihr..."
"Du bist nicht der Einzige hier, der nachdenken kann", fiel sie ihm etwas beleidigt wirkend ins Wort. "Natürlich waren wir alle zuerst ziemlich geschockt, aber wir versuchen es nun von einer anderen Seite zu betrachten." Ray zog eine Augenbraue hoch. "Wir kamen zu dem Schluss, dass alles auch seine positive Seite haben kann."
"Verrätst du mir nun auch, was an meiner Dummheit gut sein soll?" Die Chinesin musste kurz kichern, danach wurde sie aber wieder etwas ernster.
"Wie du wünschst ... Du erinnerst dich doch sicher an damals, als du uns verlassen hattest und wir später wieder zueinander gefunden hatten."
"Natürlich, das könnte ich niemals vergessen."
"Nun ja, auf irgend eine Art und Weise hast du uns damit alle geprägt." Jetzt verstand Ray nur noch Bahnhof. "Wenn du damals nicht auf dein Herz gehört hättest, wären wir heute nicht die, die wir nun sind. Du wolltest du Welt entdecken, und das hast du auch getan. Das hört sich vielleicht seltsam an, aber dadurch konnten wir das auch tun. Ohne deine Entscheidung hätten wir nie selbst das Dorf verlassen und all diese Dinge erleben können. Du weißt schon ... an Turnieren teilnehmen, die ganzen anderen Beyblader kennenlernen ... Das hat und alle viel stärker gemacht und das verdanken wir eigentlich nur dir, Ray."

"Meinst du das Ernst?" Der Junge konnte nicht fassen, dass Mariah sich gerade sozusagen bei ihm für all seine Dummheiten bedankte.
"Können diese Augen lügen?", alberte sie nun und lächelte. Sie steckte ihn damit an.
"Weißt du, von dieser Seite habe ich das Ganze nie betrachtet. Ich dachte, ich enttäusche meine Freunde ständig. Aber ... vielleicht hast du ja Recht."
"Natürlich habe ich Recht", sagte das ihm so vertraute Mädchen.
"Gut, dann vertraue ich darauf. Denkt Lee denn inzwischen auch so darüber?"
"Du wirst überrascht sein, aber ja. Er hat sich inzwischen wieder beruhigt und akzeptiert deine Entscheidung."
"Da bin ich ja richtig erleichtert. Es wäre mir nämlich wirklich schwer gefallen, mich im Schlechten von ihm zu verabschieden."
"Es ist alles in Butter! Würde er noch immer toben sähe ich mich gezwungen, erneut Meister Tao aufzusuchen. Ich würde ihn davon überzeugen, dass Lee total auf Kleider mit Rüschen und Spitzen abfahre und ihn bitten, mit ihm doch bitte ein paar zu kaufen." Bei der Vorstellung mussten beide laut loslachen.
»Oh je«, dachte Ray während seinem Lachanfall. Aber das war wieder eine der Dinge, die er an Mariah mochte. Sie schaffte es immer wieder ihn zum Lachen zu bringen, wenn er niedergeschlagen war. Außerdem kümmerte sie sich oft so liebevoll um andere ...

"Was ist denn nun?", wurde er erneut aus den Gedanken gerissen. "Sollen wir hier nun Wurzeln schlagen oder gehen wir zurück ins Dorf, damit du dich von allen verabschieden kannst?"
"Du hast Recht, gehen wir." Ray stand auf und Mariah tat es ihm gleich. Als sie losgingen, griff sie nach seiner Hand und ihm wurde dabei ganz warm ums Herz.
"Das ist doch in Ordnung?", fragte sie und blickte ihn etwas schüchtern an.
"Schon okay", nickte der Schwarzhaarige und lächelte.

Während sie zusammen zurück zum Dorf gingen sagten beide kein Wort. Ray war wieder etwas in sich gekehrt, dieses Mal allerdings ohne düstere Gedanken. Die hatte Mariah schließlich vertrieben.
Er war ihr unglaublich dankbar. Ihm war nun klar, dass jeder seine Fehler hatte und Dummheiten beging. Bis vorhin dachte Ray noch, er enttäusche mit seinem Verhalten alles und jeden, doch seine Freundin erinnerte ihn daran, dass alles seine guten und schlechten Seiten hatte. Sie hatte ihm klar gemacht, dass sich seine Entscheidungen auch positiv auswirken können. Nun wusste er, dass er trotz Fehlern bei seinen Freunden immer willkommen sein wird. Für was Dummheiten manchmal doch alles gut sein können ...

Kommentare

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Eine wirklich schöne Geschichte (wenngleich ist Ray aus obigen Gründen genausowenig leiden kann wie Kai... | D') und ich mag es unheimlich, wie du die Thematik verarbeitet hast, dass es Ray eben immer wieder fort zieht und er nicht an einem Ort bleiben kann und will.
Außerdem finde ich es toll, dass du darauf eingegangen bist, dass ja in Staffel 1 gesagt wird, dass Ray Driger von Lees Großvater bekommen hat und in Staffel 3 dann herauskam, dass das Meister Tao war. Und das lässt ja nur die logische Schlussfolgerung zu, dass Meister Tao Lees und Mariahs Großvater ist.
Gut, ich habe die dritte Staffel nicht aufmerksam genug verfolgt, um zu wissen, ob das nicht vielleicht auch tatsächlich in Staffel 3 thematisiert wurde. *grübel*

Das die White Tigers anfangs nicht begeistert und eher wütend sind, finde ich überaus passend - aber auch, dass sie am Ende ein Stück weit Verständnis für Ray haben.

Was mir aufgefallen ist, ist dass das Tempus innerhalb der Erzählung schwankt. Mal nutzt du die Vergangenheit, mal die Gegenwart (z. B. "Aber was sollte Ray nun tun? Wäre es richtig an seinem Plan festzuhalten oder wäre es das Beste, wenn er doch in China bleibt?") und auch die Vorvergangenheit passt nicht immer. Da solltest du vielleicht nocheinmal drüber gehen. :-)

Deine Geschichte ist alles in allem wirklich schön geschrieben und man kann sich gut in Ray hineinversetzen... auch wenn man ihn nicht ganz so gerne mag. :D
Schade nur, dass die White Tigers nur so einen kurzen Auftritt hatten. Ich mag Lee und Co nämlich sehr gerne.

Ich freue mich schon auf weitere Geschichten von dir!

 

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Ui, dann zuerst natürlich vielen lieben Dank für die nette Rückmeldung x3

Es kann ja nicht jeder jeden mögen. Aber ich seh es mal als besonders erfreulich an, dass dir die Geschichte insgesamt gefällt, obwohl du Ray nicht so sehr magst^^

Öhm ... Ehrlich gesagt weiß ich grad gar nicht so ganz sicher, ob diese Thematik mit Meister Tao alias der Großvater von Lee und Mariah so beleuchtet wurde. Ich könnte mich aber nicht daran erinnern, dass dies der Fall gewesen ist und denk einfach mal, dass es nicht so war. Aber wie du selbst sagst, für mich war das immer ne logische Schlussfolgerung.

Ja, Tempus ... Ich gebe zu, dass das beim Schreiben mein größtes (jedenfalls mir selbst bekanntes) Problem ist. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht wirklich, was ich dagegen machen soll. Wenn ich es von anderen korrigieren lasse, tue ich mich schwer mit dem Vergleichen, was genau der Fehler war (die Stellen erkenn ich schon, aber ich steig nie durch, wie ich es beim nächsten Mal vermeiden könnte etc.). Von selbst fallen mir die Fehler in den Zeiten auch so gut wie nie auf, ich weiß auch nicht woran das liegt. Ich manchmal, wenn mir dann gezeigt wirkt, wie es richtig wäre habe ich das Gefühl, es höre sich merkwürdig an ... Ich müsste mal gucken, wie ich dran arbeite. Ich hoffe einfach mal, dass ich nicht allgemein zu dumm dafür bin, sondern dass es da irgendnen Trick gibt, den selbst ich kapiere xD

Aber nochmals danke für die Rückmeldung! Natürlich werden noch weitere, ausgewählte Geschichten folgen (ich möchte nicht alles hochladen, weil mir manches auch selbst nicht mehr so sehr gefällt), das meiste wird aber tatsächlich zur Metal Saga sein. Einen OS zur Originalserie hab ich aber noch, nur würde ich mir den lieber zum nächsten Halloween aufheben ;)

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Hey,

Bevor ich ins Feedback einsteige möchte ich dich kurz bitten das (für künftige Werke) du im Forum bei den Fanarbeiten/Kommentaren angibst, welche Art von Feedback gewünscht ist. Das erleichtert uns das Kommentieren und wir können uns ein bisschen orientieren wie wir das Feedback äußern :) 

 

Was mir positiv aufgefallen ist, ist vor allem das Grundsetting der FF.

Ich mag den Einstieg und den Konflikt, den du mit rein bringst; Rays Freunde, die sich betrogen fühlen vs seine Leidenschaft zum Beybladen und die Welt dabei entdecken.

Wirklich positiv überrascht hat mich auch die Sichtweise der White Tigers, dass sie ohne die Entscheidung selbst die Welt nicht entdeckt hätten. Das schwingt zwar in ffs immer ein bisschen mit aber so deutlich hab ich das bisher glaub ich noch in keiner FF gelesen. Hat mir extrem gut gefallen!

Schön find ich auch am Ende, dass es Mariah ist, die den Konflikt auflöst (Lee hätte mir aber auch gefallen x) )

Das der Tempus nicht immer passt, hat Phase ja schon erwähnt. Ich würde dir außerdem raten überflüssige Wörter im Satz zu streichen bzw an manchen Stellen umzuformulieren (würde da evtl ein paar Stellen zuhause nachreichen, am Handy tippt sich das echt blöd^^") - möglicherweise löst sich dann ja auch das Tempusproblem etwas? Ansonsten kann ich dir da nur vorschlagen, en Text mit der Suchfunktion auf häufige Fehler abzusuchen (zb nach ist/macht/kommt/hat usw) - die haben bei Texten in der Vergangenheit eigentlich keine Daseinsberechtigung ;D

Was ich auch etwas vermisst hab war Meister Taos schrullige Art. Er schien mir recht deutlich zu sprechen und nicht nach den Elefanten zu fragen, die von der anderen Seite aus betrachtet wie graue Berge wirken xD

Ein kleiner Punkt noch, dann bin ich durch: Dialoge etwss kürzen, dann sind sie ausdruckstärker und wirken noch besser ;)

( Weißt du, von dieser Seite habe ich das Ganze nie betrachtet -> so hab ich es noch nie betrachtet)

An sich aber wirklich eine schöne FF zu einem Charakter der (vielleicht nicht ganz grundlos xD) etwss zu kurz kommt. Freue mich aber auch auf Ffs zu metal :3

(Sry für schlechte Rechtschreibung und Fehler... wie gesagt... Handy x.x)

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Hi =)

Okay, alles klar. Wenn das scheinbar so gewünscht ist, werde ich den entsprechenden Thread nachher suchen gehen. Den muss ich gekonnt übersehen haben^^°

Mich freut es auf jeden Fall, dass dir die Story insgesamt zu gefallen scheint. Mit Lee am Ende wäre auch ne gute Möglichkeit gewesen, jetzt wo es mal einer sagt ... Aber es musste halt irgendwie Mariah sein. Da schwingt was Persönliches meinerseits mit, sie ist halt fast mein lieber Charakter aus der Originalserie. Da wollte ich eben unbedingt mit ihr schreiben, auch wenn sich das eventuell etwas kindisch anhört^^°
Mit diesen Wörtern weglassen könnte ne Möglichkeit sein, das Tempusproblem ohne ... ich sag mal ein merkwürdiges Gefühl meinerseits zu lösen (es ist immerhin mein Ernst, dass mir schon Sachen korrigiert wurden und ich der Meinung war, es höre sich komisch an). Ich kann es bei neueren Uploads mal ausprobieren, aber ich garantiere mal lieber für nichts. Es ist immerhin schwierig, aus jahrelangen Gewohnheiten rauszukommen. Aber sieht man dann ja ;)
Mit Meister Tao haste wohl recht, aber das hab ich damals wohl etwas verpeilt ... Der Arme. Ich weiß aber ehrlich gesagt auch gar nicht, ob ich mich genug in ihn hineinversetzen könnte. Da müsste ich mir wohl nochmal ein paar Folgen mit ihm anschauen.
Ah ja, meine sich immer wieder durchsetzenden Floskeln xD Da kann ich leider auch nur sagen, dass ich mal versuchen kann, sie wenigstens etwas zu reduzieren. Wie diese kleinen Biester sich einfach so in meinen Schreibstil einschleichen, echt unmöglich xD
Ich freue mich auf jeden Fall über deine Rückmeldung, also vielen lieben Dank x3 Ich werde mich bemühen, deine Tipps etwas zu berücksichtigen (also du verstehst ja hoffentlich, dass ich diese Sachen nicht von jetzt auf gleich abstellen kann) und es zaubert mir auch ein Lächeln aufs Gesicht, dass sich scheinbar schon wer für meine Sachen zur Metal Saga interessiert =)

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> Wenn das scheinbar so gewünscht ist, werde ich den entsprechenden Thread nachher suchen gehen.

Um Gottes Willen. xD
Das ist nur als Richtwert gedacht - wenn du das lieber für dich behalten wollen würdest, würden wir eben alle so kommentieren, wie wir das normalerweise machen :PPP

Ich glaub sowas wie "bitte sei nett" ist vermutlich nur für mich relevant xD ich kommentiere normalerweise relativ sachlich-neutral und relativ genau (meistens auch mit Textbeleg) behaupte ich einfach mal. Wirkt über's Internet aber wohl manchmal etwas böse.

Interessant sind an der Stelle aber auch vor allem, zu welchen Punkten die Autoren konkret Feedback wünschen (sowas wie Interpretation, IC, Story, usw..) - das kann man dann nämlich auch beachten :)

> Es ist immerhin schwierig, aus jahrelangen Gewohnheiten rauszukommen

Das stimmt, aber für eine Weiterentwicklung muss man sich da manchmal einfach ein bisschen rauskämpfen - aber man kämpft idR ja nicht alleine ;)

> also du verstehst ja hoffentlich, dass ich diese Sachen nicht von jetzt auf gleich abstellen kann

Klar, das erwartet glaub ich keiner bei egal welchem Tipp xD Außer vielleicht, dass man Namen richtig schreibt oder so, das wär schon schön :'D Abgesehen davon ist das aber eigentlich ein Prozess - und der darf ruhig etwas dauern. Man kann es ja auch ggf. noch anmerken bzw. man bemerkt ja eigentlich auch Verbesserungen, von daher ;)

Ich greif noch mal eben ein paar Stellen exemplarisch heraus (was mir am Handy zu umständlich war), vielleicht hilft es dir ja auch, wenn man ein paar Beispiele an der Hand hat :)

> wenn man sowieso fast nie daheim ist? Beziehungsweise, wenn man es in nächster Zeit gar nicht sein wird? (Tempi)

wenn man sowieso fast nie daheim war und es in nächster Zeit nicht sein würde?

> denn gewissermaßen hätte ihm damals dieser Beyblade zugestanden, da Meister Tao sein Großvater ist und das Erbe der White Tigers daher eigentlich ihm zugestanden hätte. (Tempus, Wortwiederholung, Füllwörter)

denn ihm hätte der Beyblade als Erbe der White Tigers damals zugestanden, da Meister Tao sein Großvater war.

> Er sprang sogar auf und wirkte so, als ob er seinem guten Freund auf der Stelle seine Faust ins Gesicht drücken wollte, doch er ist wutentbrannt aus der Hütte gerannt. (Füllwörter, Ausdruck, Tempus)

Wutentbrannt sprang er auf und wirkte, als ob er ihm seine Faust ins Gesicht schlagen wollte, doch er rannte nur aus der Hütte.

Ansonsten üben, üben, üben und uns mit ein paar Fanworks beglücken! ;))

Bild des Benutzers Monoceros

Nee, is doch schon okay xD Hab den Thread ja mittlerweile gefunden und hab ihn vorher wirklich nur nicht gesehen. Ich finde das ja schon sinnvoll und hab da ein bisschen was reingeschrieben. Vielleicht hab ich mich einfach nur zu unglücklich ausgedrückt^^°

Also, ich fand jetzt nichts böse, was du geschrieben hast. Falls dich das interessiert^^° Natürlich ist das vielleicht auch Ansichtssache, tickt ja jeder anders und so weiter. Für mich ist die Art und Weise hier vollkommen okay, ist ja alles sachlich wie du selbst sagst.

Jedenfalls isses schön, wenn mal wer versteht, dass das mit dem Verbessern dauern kann. Ich hab schon öfter gesehen, dass manche Leute erwarten, dass man ihre Vorschläge auf der Stelle perfekt umsetzt und wer das nicht tut, würde sich ja gar nicht verbessern wollen und so lauter Kram. Mich selbst hat das zum Glück zwar weniger betroffen, aber fand es immer blöd, so etwas zu sehen, vor allem wenns von befreundeten Schreibern an andere ging. (Und dann oft dieses Gefühl, sie würden einem gar nicht sagen, was sie wirklich über das eigene Geschriebene denken, weil man ja befreundet ist und alles). Aber egal. Es erleichtert mich schon, mit meiner Sichtweise nicht allein dazustehen ^__^

An der Stelle übrigens danke für die Verbesserungen! Ich empfinde sie beim Lesen als relativ einleuchtend und kann ja demnächst mal versuchen, damit den OS ein wenig zu verbessern. (Also nicht nur einfach blind die Stellen zu übernehmen, sondern noch mehr solcher Stellen zu korregieren.)

An dem Üben bin ich dran und mit den weiteren Fanworks ist ohnehin geplant ;)

Bild des Benutzers Meakuel

Na dann schreibe ich mit etwas Abstand doch noch einmal einen Kommentar. Immerhin haben sich Sichtweisen von mir nun auch geändert. ;)
Ich finde es sehr schön, wie du die Gedankenwelt von Ray an diesem Punkt aufschlüsselst. Selbstreflexion gibt ihm da eindeutig Tiefe und lässt dem Leser mehr Möglichkeit seine Handlungen nachzuvollziehen, vielleicht auch nur mir! XD
Reflexion ist jedoch immer ein großer erster Schritt und zeigt bereits von Größe. Diesbezüglich wäre es in der Serie schön gewesen, wenn er es seinen Freunden gesagt hätte. Hätte er darüber hinaus auch erklärt, warum er so handelt, hätten sie es verstanden, hätte er verstanden, in welche Situation er sie bringt. Ich hatte demletzt ja die Folge „Geliebte Gegnerin“ wieder angeschaut und Ray sagt, zumindest in der deutschen Fassung, dass er stärker werden musste, damit er der Ehre, die ihm mit Drigger zu Teil wird, auch gerecht wird. Er nahm das als derart selbstverständlich an, dass er nicht zu begreifen schien, dass sich deine chinesischen Freunde verraten fühlten, ja, mehr noch, er verstand nicht, dass sie sich überhaupt von seinem Verhalten angegriffen fühlen könnten. Hätte er damals mit ihnen gesprochen, wären die Reaktionen wohl ähnlich dem, was du beschrieben hast, mit dem Ergebnis, dass sie ihn in Freundschaft hätten ziehen lassen. Aber dann hätte man in der Serie ja weniger Konfliktpotential gewesen und außerdem muss man manche Fehler auch erst einmal machen, um daraus zu lernen. 
Ich finde gerade Lees aufbrausendes Temperament und Mariahs Launen von dir sehr gut angeschnitten. Im Nachhinein wäre sicher auch interessant gewesen, wenn Kevin und Gary auch etwas mehr dargestellt worden werden. Aber das ist eben auch immer eine Frage, wo man den Schwerpunkt legt.
Ich finde, gerade vom Verhalten der White Tigers, bleibt es immer noch eine schöne authentische Geschichte! =)

Bild des Benutzers Monoceros

Hehe, damit ist deine Einleitung thematisch sogar schon passend zum OS, glaube ich xD

Ich freue mich jedenfalls, dass dir der Einblick in Rays Gedankenwelt gefällt. Solche Einblicke schreibe ich nämlich unglaublich gerne in meinen Storys (sofern ich mich in den Charakter selbst hineinversetzen kann).

Deine Meinung dazu teile ich auch und finde sie irgendwie immer wieder interessant. Es wäre cool, sowas in der Richtung 'Was wäre, wenn' dazu zu haben, aber dann wäre in der Serie halt Vieles sehr anders gewesen. Vor allem wegen dem von dir erwähnten Konfliktpotenzial. Ich sag an der Stelle aber einfach mal, dass die Charaktere in der Serie einfach mal älter geworden sind (wir gehen mal davon aus, dass da auch die Zeit vergeht xD) und Ray sich daher dieser Dinge nun mehr bewusst ist. Ich stelle es mir jedenfalls so in etwa vor.

Mit Kevin und Gary haste Recht. Ich gebe aber zu, dass mir persönlich irgendwie der Draht zu ihnen fehlt, um aus ihrer Perspektive zu schreiben. Ich kann mit Lee und Mariah einfach mehr anfangen und dachte halt auch, dass sie Ray ohnehin näher stehen. Aber ja, mit dem Schwerpunkt spielt da auch nochmal mit ;)

Auf jeden Fall danke für deine aktuelle Meinung dazu x3

Bild des Benutzers Bäumchen

Ray ist halt nicht dafür gemacht immer an einem Ort zu bleiben xD Hilft halt nicht!

Ich finde du hast seinen inneren Konflikt sehr gut dargestellt, seine Befürchtungen und wie er sich Gedanken über alles macht, das er in der Vergangenheit getan hat und das er noch tun wird.

Auch die Reaktionen der anderen finde ich gut dargestellt. Klar sind sie erst geschockt und da ist's oft schwer ... angebracht zu reagieren xD Gerade Lee fand ich super getroffen. Und Mariah, die dann später auf die Suche nach Ray geht, um die Sache auszusprechen.

Meister Tao ... ich finde ihn von der Einstellung her gut getroffen. Also kann ich mir gut vorstellen, dass er die Entscheidung versteht und auch weiß, dass die anderen nicht so sauer sind, wie sie auf den ersten Blick aussehen. Von der Redeweise her ist er mir hier zu normal xD

Und ... etwas, das mich persönlich echt irritiert und wo ich nicht weiß wie das kommt ... also ich verstehe überhaupt nicht woher der Gedanke kommt, dass er der Großvater von Mariah und Lee ist? Ich kann mich jetzt an keine Szene im Anime erinnern, in der das angedeutet wird, ich kann mich dafür ziemlich genau erinnern, dass ein anderer Charakter in der ersten Staffel dargestellt wurde, der Ray Driger übergeben hat. Ich hab die Szene noch mal gesucht um das zu überprüfen (klick) und ... ja ^^"
Vermutlich ist das übermäßig pingelig ... aber Meister Tao ist einer meiner Lieblingscharaktere und da werd' ich einfach pingelig >.<
Nicht böse nehmen! (Und nicht, dass es für die FF einen übermäßig großen Unterschied machen würde ='D)

Bild des Benutzers Monoceros

Ui, danke^^ Ich freue mich zu hören, dass es scheinbar gut umgesetzt ist und wenn ich dann auch noch die Charaktere treffe, bin ich schon sehr glücklich^^

Ich finde Meister Tao zwar sehr interessant und auch witzig ... Aber ich empfinde es als schwierig, ihn alleine mit seiner Redensart gut zu treffen xD Es ist halt zu anders, als ich mich ausdrücken würde und vermutlich überfordert es mein kleines Spatzenhirn zu sehr, seinen Anekdoten folgen zu können^^°

Ich hab mir das jetzt mal angeschaut, weil ich fest von dieser Annahme überzeugt war ... Und OMG, du hast Recht! Ich habe jahrelang in einem absoluten Irrglauben daran gelebt! O.O
Ich dachte wirklich, Meister Tao sei dieselbe Person wie der Großvater von Lee und Mariah ... Na ja, ich habs damals im Fandom halt auch öfters mal von anderen gesehen und dachte er sähe in G-Revolution so anders aus, weil sich in der Originalserie zwischen den Staffeln der Zeichenstil immer wieder geändert hat (und dieser in der allerersten Staffel ja wirklich sowas von anders war). Aber jetzt, wo ich es mir noch einmal angesehen habe, ist der Unterschied einfach zu groß, als dass die beiden dieselbe Person sein könnten Q.Q
Das ist mir grad sowas von peinlich ... Aber ich mach das nie wieder und verspreche, sollte Meister Tao in irgendeinem meiner zukünftigen Fanworks nochmal vorkommen, mache ich es richtig. Ich nehm es dir auch nicht böse, ich danke eher für den Hinweis. Ich wusste es nicht besser und mir hat halt nie wer gesagt, dass es anders sei (ich könnte mich jedenfalls nicht dran erinnern).

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